Liebe braucht Meer
Erscheinungsjahr: 2026 • D • 90 Minuten
Handlung & Beschreibung
Die junge Insolvenzanwältin Lissi reist mit ihrer dominanten Mutter Silvia (witzig: Margarita Broich) ins ländliche bretonische Cancale. Dort soll die renommierte Kanzleichefin eine angeschlagene Austernzucht retten oder schließen. Nach einem kuriosen Unfall muss Silvia allerdings direkt wieder abreisen und überlässt widerwillig ihrer Tochter den Auftrag. Lissi sieht darin die Gelegenheit, sich erstmals selbstständig zu beweisen und einen Geldgeber zu gewinnen. Dabei stößt sie auf den Widerstand der Belegschaft, besonders von Büroleiterin Marianne und Betriebsrat Victor, die keine Veränderungen akzeptieren wollen. Unterstützung findet sie bei Victors Neffen Alain. Während Lissi nach einer Lösung für den Betrieb sucht, kommt sie ihm näher, zweifelt aber immer mehr an seinen wahren Absichten... Der Einstieg und die Grundsituation werden zu Beginn auffällig zügig abgehandelt. Dabei darf Margarita Broich („Quellen des Lebens“) die anstrengende Mutter in allen Facetten porträtieren. Regisseurin Tine Rogoll („Sachertorte“) und Drehbuchautorin Birgit Maiwald („Ein Sommer in der Bretagne“) wollen merkbar zügig mit der Haupthandlung und der Romanze loslegen. Morgane Ferru („Berlin Syndrom“) funktioniert als sympathisches Gegenstück hervorragend und trägt damit den größten Teil der Handlung gekonnt.
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